Rückblick

Das Schuljahr 20/21 neigt sich dem Ende entgegen und ich möchte Ihnen heute schon einige Nachbetrachtungen geben.  Das gesamte Jahr war und ist von der Pandemie geprägt. Wir erwarten am 31.05.2021 die inzwischen 10 Anpassung der Covid-Verordnung. Jede neue Verordnung brachte Veränderungen mit sich, die sich u.a. in der Schulorganisation und im Hygieneplan der Schule widerspiegelten. Seit dem 09. März unterrichten wir die Kinder in halbierten Lerngruppen im sog. Wechselunterricht in Verbindung mit einem Betreuungsangebot. Die Kinder sind täglich in der Schule, außer freitags im 2-Wochen-Rhythmus, da die Lehrerstunden nicht mehr ausreichten.  Die Elterninformationen habe ich immer in die Bildungslandschaft eingestellt, sodass Sie umgehend informiert waren. Heute habe ich Ihnen wieder zwei Informationsschreiben der Schulsenatsveraltung eingestellt. Mein Blog erscheint seit über 5 Jahren jeden Freitag für Sie sehr verlässlich. Transparenz ist für mich wichtig.

Das pädagogische Personal unserer Schule hat sehr große Anstrengungen unternommen, um das jetzige Lernangebot kontinuierlich und für Sie verlässlich anzubieten. Dies ist nicht an allen Berliner Schulen so. Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen Kolleginnen und Kollegen ganz herzlich für ihre geleistete Arbeit bedanken. Wir sind solidarisch und bleiben im Umgang miteinander fair. Dies spiegelt sich in der Arbeit mit Ihren Kindern wieder.

Seit einigen Tagen beobachten wir, dass es eine sehr große Aufregung bezüglich des Sportunterrichts gibt, da die Kinder bis zum Jahresende teilweise in die Turnhalle Mark-Twain-Straße fahren sollen. Dafür gibt es Gründe, die bereits ausführlich genannt und erörtert wurden. Die Entscheidung, ob unsere Kinder fahren oder nicht, liegt nicht bei der Schulleitung oder der Schulkonferenz, wie einige Eltern irrtümlich annehmen. Meine Position dazu habe ich in der letzten GEV und in der Schulkonferenz klar zum Ausdruck gebracht. Ich verstehe die Position der Eltern und habe trotzdem keinen Handlungsspielraum.

Liebe Eltern, wie ich Ihnen bereits mitgeteilt habe, ist Frau Hegewald im Beschäftigungsverbot. Ich führe seit nunmehr 10 Wochen auch noch das Sekretariat neben meiner Arbeit als Schulleiterin. Sie haben es vielleicht daran gemerkt, dass das Telefon nicht mehr durchgehend besetzt ist. Die anfallende Arbeit wurde vollumfänglich erledigt, aber vielleicht mussten Sie auf eine Antwort von mir auf eine Mail einen Tag länger warten. Was mich aber wirklich belastet, sind E-Mails von drei Elternvertretern, die unangemessen fordernd geschrieben sind und Wertschätzung vermissen lassen. „Erbitte sofortigen Rückruf“ an einem Freitag Nachmittag vor Pfingsten oder die Unterstellung, dass ich absichtlich Informationen zurückhalte, ist für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wenig förderlich.

Ich freue mich über die vielen unterstützenden und Mut machenden Anrufe und Mails von den meisten Eltern für unsere engagierte  Arbeit. Die Pandemie ist noch nicht vorbei und wir sollten alle mit unseren Kräften haushalten und weiterhin respektvoll miteinander umgehen.

Ein erholsames uns sonniges Wochenende wünscht

Iris Pakulat

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2 Kommentare

    • Bianca Schönitz auf 28. Mai 2021 bei 17:26
    • Antworten

    Werte Frau Pakulat,

    Unsagbar vielen Dank für Engagement in diesen Zeiten. Dieses gilt auch allen Ihren Kollegen. Sie sind großartig!!!

    Berufsbedingt bekomme ich täglich die Leiden der Eltern zu hören, wie es an anderen Schulen abläuft. Eltern werden alleine gelassen mit dem Unterrichten ihrer Kinder. Lehrer und Erzieher sind nicht verfügbar da Risikopatienten. Schulunterricht findet alle 2 Wochen für einpaar Stunden statt und dann fallen diese meistens noch aus.
    Jedes Mal wenn ich das höre, bin ich so dankbar, dass mein Kind zur Ulmen geht. Auch mache ich mir gar keine Sorgen darüber, wenn mein Jüngster dieses Jahr eingeschult wird. Ich bin so im Vertrauen, dass Sie und Ihre Kollegen es den Jüngsten so gut wie möglich machen – trotz Pandemie.

    Ja, es sind schwierige Zeiten für uns alle. Und natürlich ist die Luft bei allen raus. Nichtsdestotrotz sollten wir dankbar für das sein, was wir haben bzw. was unseren Kindern ermöglicht wird.

    Ich kann nur sagen, vielen vielen Dank für Alles!

  1. Wir bedanken uns herzlich für alles! Trotz Pandemie, Quarantäne, lernen von Zuhause wir waren immer gut unterstützt von die Lehrkräfte! Unseres Kind kann gut lesen, schreiben und Rechnen nach solchen schwierigen 1 Jahr in der Schule. Ich wünsche allen gesund zu bleiben und sich auf positives zu konzentrieren.

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