Das Essen bleibt warm

Eine aufregende Woche liegt hinter uns. Meine Ankündigung (in Absprache mit der GEV), dass es ab 1.10.2018 vorerst nur noch Kaltverpflegung geben wird, hat große Resonanzen erzeugt. Es gab ein sehr großes mediales und politisches Interesse an unserer Essensituation. Dies brachte uns dann auch einen Teilerfolg: einen Ortstermin mit den verantwortlichen Stadträten Julia Witt und Gordon Lemm sowie allen verantwortlichen Fachdiensten und der ernsthafte Wille für eine Interimslösung. Ein zweiter Termin in der nächsten Woche wird zeigen, welche Ideen zur Verbesserung der Essensituation machbar sind. Ich gehe davon aus, dass in der nächsten Woche Ergebnisse erzielt werden und es einen Termin zur Fertigstellung der Interimslösung geben wird. Deshalb wurde die Entscheidung getroffen, dass es vorerst weiterhin warmes Essen geben wird.

Am 26.09.2018 fand im Berliner Abgeordnetenhaus ein Gesundheitspolitischer Dialog u.a. mit Frau Sandra Scheeres statt. Daran haben Herrn Funke aus der Steuergruppe, die Elternsprecherin Frau Kenza und ich teilgenommen. Ich konnte dort von unseren Problemen berichten und Frau Scheeres hat uns ihre Unterstützung zugesagt. Das finden wir total klasse. Außerdem konnte ich gestern an der  BVV des Bezirkes teilnehmen. Mit großer Freude habe ich vernommen, dass alle Fraktionen einen Antrag der CDU einstimmig beschlossen haben, uns bei dem Thema Mensa und neue Sporthalle zu unterstützen.  Vielen Dank auch an die Bezirkspolitiker.

In der nächsten Wochen gibt es Veränderungen im organisatorischen Ablauf. Der Bustransport zum ausgelagerten Sportunterricht beginnt. Wir hoffen, dass die Busse und auch die Kinder pünktlich sind. An einigen Tagen fährt der Bus bereits 7:30 Uhr vor der Schule los. Unpünktliche Kinder werden dann auf andere Klassen aufgeteilt. Um die Belastung der 3. Klassen zu minimieren, hat die Schulleitung die Essenzeiten neu festgelegt. Die frühe Essenzeit ab 10:45 Uhr ist den Kindern auf Dauer nicht zuzumuten, zumal die Kinder zum Schwimmen  UND zum Sportunterricht gefahren werden. Damit würde sich die Unterrichtszeit sehr oft bis 14:20 Uhr erstrecken. Essenbeginn ist nun 11:30 Uhr (2. Hofpause) für die 4.-6. Klassen. Danach folgt die SAPh und ab 13:15 Uhr essen die Kinder der Klasse 3. Es wird mit Sicherheit in der Essenpause zu einem großen Ansturm kommen. Den nehmen wir im Vorgriff auf die Interimslösung in Kauf. Die Kinder dürfen und sollen in Ruhe aufessen. Das spätere Erscheinen im Unterricht wird nicht geahndet.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in meinem nächsten Blog am 05.10.2018 einen Erfolg in Sachen Interimslösung für die Mensa vermelden kann. Mein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserem neuen und alten GEV-Vorsitzenden Ulrik Schöneberg und den vielen Eltern, die mit ihren Mails, Anrufen oder Briefen zu diesem Erfolg beigetragen haben. Ich wünsche Ihnen ein richtig tolles Wochenende.

Iris Pakulat

 

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